Näh-FAQ – Modetechniken

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Was ist ein Keil?

Das ist ein Stoffstückchen, häufig auch Zwickel genannt, das z. B. bei manchen Kimonoärmeln im Achselbereich eingesetzt wird, um mehr Bewegungsfreiheit zu erreichen.

Was bedeutet „verriegeln“?

Das Nähen eines Riegels zum Sichern von Nahtenden an strapazierten Stellen wie Tascheneingriffen. Je nach Beanspruchung und Stoffqualität gibt es dafür verschiedene Methoden. Sehr stabil ist z. B. ein Zickzackriegel (> Seite 251).

Wie können schmale, aufeinander genähte Stoffstreifen bzw. -schläuche schnell gewendet werden?

Sehr hilfreich ist der Einsatz spezieller Utensilien. Mit der Wendenadel bzw. einem Wendestab und passender Röhre gelingt auch das Verstürzen besonders schmaler Streifen sehr einfach (> Seite 261f.).

Was ist Patchwork?

Bei dieser Technik werden mehrere kleine Stoffstücke zu einer neuen Fläche zusammengesetzt, meist in verschiedenen Farben oder unterschiedlich gemustert, sie wird sowohl für Kleidung und Taschen als auch Wohnaccessoires verwendet.

Kann ein Beleg aus Crashstoff mit Bügeleinlage verstärkt werden?

Für Stoffe mit Knitteroptik sollten Sie eine aufnähbare Einlage verwenden, damit die besondere Struktur erhalten bleibt.

Was bedeutet „untersteppen“?

Durch das Untersteppen wird z. B. verhindert, dass sich ein Beleg, der auf der Innenseite eines Kleidungsstückes liegt, nach außen verschieben kann. Dazu werden die Nahtzugaben von der rechten Belegseite aus festgenäht, sodass die Naht am Kleidungsstück von außen nicht sichtbar ist.

Was ist eine Blende?

Eine Blende ist ein separat zugeschnittenes Stoffteil und versäubert eine Kante, z. B. am Halsausschnitt. Sie kann aus dem Oberstoff oder aus einem andersfarbigen Stoff gearbeitet werden und ist von rechts sichtbar.

Was ist der Unterschied zwischen schmal- und knappkantig absteppen?

Beim knappkantigen Absteppen wird parallel und ca. 1 mm neben einer eingeschlagenen Stoffkante oder bereits vorhandenen Naht entlang genäht, beim schmalkantigen Absteppen ca. 2 mm.

Was heißt „füßchenbreit absteppen“?

Füßchenbreit bedeutet, dass z. B. eine eingeschlagene Stoffkante oder eine bereits vorhandene Naht exakt entlang der rechten Nähfußkante geführt wird. Der Abstand zwischen Steppnaht und Kante oder vorheriger Naht beträgt also die halbe Fußbreite.

Wozu dient ein Formstreifen?

Mit einem Formstreifen werden z. B. Ärmel- und Halsausschnitte versäubert. Er wird der Kantenform entsprechend zugeschnitten und ist von rechts nicht sichtbar (> Seite 204).

Wird der Ärmel immer zuerst angesetzt und danach erst Seiten- und Ärmelnaht geschlossen?

Ob ein Ärmel angesetzt wird, hängt von der Form und Lage der Armkugel ab. Ein gerader Ärmel ohne Mehrweite und mit mittiger Kugel kann gleich an Vorder- und Rückenteil genäht und Ärmel- und Seitennaht können in einem geschlossen werden. Bei einem Ärmel mit hoher, leicht versetzter Kugel und Mehrweite zuerst Schulter-, Seiten- und untere Ärmelnähte schließen.

Was ist Mehrweite?

Damit z. B. ein Reverskragen schöner fällt, muss der Oberkragen Mehrweite erhalten, dass bedeutet, dass er einige Millimeter größer ist als der Unterkragen – am fertigen Kragen ist dies optisch jedoch nicht erkennbar. Auch manche Ärmelformen haben an der Kugel Mehrweite, dadurch erhalten sie eine bessere Passform.

Gibt es Alternativen zum Heften?

Bei manchen Arbeiten, wie z. B. beim Bänder aufnähen, Reißverschlüsse und Taschen einsetzen, können Sie zum genauen Platzieren ein spezielles auswaschbares Doppelklebeband verwenden, das Heften wird dadurch überflüssig.

Warum muss beim Nähen jede Naht gebügelt werden?

Durch das Ausbügeln mit festem Druck verbindet sich der Nähfaden mit dem Stoff und kleine Fältchen werden geglättet. Liegen die Nähte vor der Weiterverarbeitung nicht glatt, können sie sich verziehen und unschöne Verdickungen verursachen.

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